Advent
Die Adventszeit

Die Adventszeit

Vorbereitung auf das Weihnachtsfest

Als Advent bezeichnen wir die Zeit vor Weihnachten. Der Begriff leitet sich vom lateinischen Wort adventus ab, das so viel wie „Ankunft“ bedeutet. Die Christen bereiten sich in diesen Wochen auf die Ankunft des Herrn, das heißt die Geburt von Jesu Christi und das damit verbundene Weihnachtsfest vor.

Zugleich erinnert der Advent daran, dass Christen das zweite Kommen Jesu Christi erwarten sollen. Mit dem ersten Adventssonntag beginnt nach katholischer wie evangelischer Tradition auch das neue Kirchenjahr.

Die staade Zeit – ursprünglich eine Fasten- und Bußzeit

Die Adventszeit umfasst insbesondere die vier Sonntage vor dem Heiligen Abend. Am Vorabend des ersten Adventssonntags werden in den Kirchen die Adventskränze geweiht.

Früher wurde die staade Zeit, in der nicht getanzt und geheiratet werden durfte, am 25. November zu Kathrein eingeleitet. Es heißt „Kathrein stellt den Tanz ein“.

Traditionell war der Advent eine Fasten- und Bußzeit, in der die Menschen sich auf sich selbst besannen, auf das Jahr zurückschauten und alle offenen Angelegenheiten vor Weihnachten noch in Ordnung brachten.

Symbole, die im Advent wichtig sind:

  • Adventskranz: symbolisiert das Rad des Lebens und die vier Kerzen die 4 Jahrezeiten
  • Adventskalender: wir zählen die 24 Tage vom 1. Dezember bis zum heiligen Abend am 24. Dezember

Die 4 Adventssonntage und ihre christliche Bedeutung:

  1. Adventssonntag: Denken an die Wiederkunft Christi
  2. Adventssonntag: Vorbereitung auf den Erlöser
  3. Adventsonntag: Tag von Johannes, dem Täufer
  4. Adventsonntag: Gottesmutter Maria gewidmet, Tag der Freude

Bräuche und Rituale im Advent

  • Adventssingen
  • Adventskalender füllen und verschenken
  • Adventskranz basteln und aufstellen
  • Adventskranz weihen lassen

Was sind deine Lieblingstraditionen rund um den Advent?

Alles Liebe
Karin Myria

 


(Text: kmp, Foto: pixabay, Stand: 14.10.2021)

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